Inhalationsgeräte

Die Inhalation ist das „Einbringen eines Luftgemisches in den Atemtrakt unter Ausnutzung des natürlichen Atemvorgangs“. Die Zusammensetzung des Luftgemisches ist abhängig von dem benutzten Inhaliergerät und dem verwendeten Inhalat.



Der natürlichen Atemvorgang während der Inhalation wird auch „Atemmanöver“ genannt.

 

Bei der Inhalation gelangt das Inhalat ohne Umwege an den Ort, an dem es wirken soll. Damit das Inhalat in die Bereiche wie den Rachenraum, Bronchialraum oder Alveolarraum gelangen kann, müssen Atemvorgang, Inhalationsgerät und Inhalat aufeinander abgestimmt sein. Die gewünschte Wirkung wird schnell erreicht. Unerwünschte Wirkungen treten bei der Inhalation seltener auf als bei anderen Formen der Medikamentengabe.

 

Es gibt eine Vilezahl verschiedener Inhalatoren. Haupsächlich wir unterschieden zwischen der Feucht- / und Trockeninhalation.



Bei der Feuchtinhalation unterscheidet man zwischen Düsenverneblern und Membranverneblern. Düsenvernebler erzeugen mit Hilfe eines Kompressors Druckluft, Membranvernebler pressen das Aerosol durch eine Membran.

 

Bei der Trockeninhalation unterscheidet man zwischen Dosieraerosolen und Pulverinhalatoren.

Hierbei wird der Wirkstoff mit Hilfe eines Treibgases stoßartig verströmt und muss im gleichen Augenblick von dem Patient eingeatmet werden. Zur Verbesserung der Anwendung können Inhalationshilfen wie Spacer verwendet werden, die das ausgespritzte Aerosol / Inhalat aufnehmen und für die Atemvorgang bereit halten.

 

Pulverinhalatoren arbeiten ohne Treibgas. Das Inhalat entsteht durch den Atemzugs des Patienten.



Die Feuchtinhalation dient meist zur Inhalation schleimlösender Substanzen und Antibiotika. Die Trockeninhalation wird vor allem zur Verabreichung von bronchienerweiternden und entzündungshemmenden Substanzen angewendet.

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